Es begann damit, dass ich aufgehört habe, mich zu fragen wie es mir geht.
Ich bin Nadine. 48 Jahre alt. Alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern — eine ist 3, die andere 9. Ich arbeite Vollzeit. Ich organisiere alles. Ich funktioniere.
Und irgendwann habe ich gemerkt: Ich habe aufgehört zu fragen wie es mir geht. Ich habe die Frage einfach aus meinem Leben gestrichen — weil keine Zeit war, weil es egoistisch vorkam, weil immer noch etwas anderes dringender war.
Zwischen zwei Schultheaterstücken, Kleinkind-Nächten, Arbeitsmeetings und dem stillen Chaos in meinem Kopf hat sich eine Erschöpfung eingenistet die ich lange nicht benennen konnte. Ich war nicht krank. Ich funktionierte ja. Aber ich war weg.
Irgendwann stand ich morgens vor dem Spiegel und habe die Person die mich anschaut nicht mehr richtig erkannt. Nicht dramatisch. Nur... fern.
Das war der Moment wo ich angefangen habe zu fragen: Was brauche ich? Was hilft wirklich — in meinem echten Alltag, mit echten Kindern, mit echten Erschöpfungsmomenten?
Nicht eine Stunde Yoga. Nicht ein Retreat in Bali. Sondern echte kleine Momente die tatsächlich passen. Zwischen Kita-Abgabe und erstem Meeting. Zwischen Schulaufgaben und dem Einschlafen der Kinder.
Aus diesen Momenten ist die 10-Minuten-Mutter entstanden. Und aus dem Wunsch dass andere Mütter nicht so lange warten bis sie merken: ich zähle auch.
Diese Seite ist für dich — wenn du dich in meiner Geschichte erkennst. Wenn du weißt dass sich etwas ändern muss, aber nicht weißt womit du anfangen sollst.
Du bist hier richtig. 🌿